Tag Archives: Rechtsgeschichte

Transfer von Expertenwissen in der FNZ


Udo Friedrich / Eva Schumann (Hg.) : Transfer von Expertenwissen in der Frühen Neuzeit – Gelehrte Diskurse in der volkssprachigen Praxis, Göttingen 2018 → OAPEN Library (PDF)  

«Die Vermittlung von Expertenwissen an ein nicht gelehrtes Publikum stellt einen Prozess von hoher Komplexität dar. Er unterliegt nicht nur fachspezifischen Anforderungen, sondern auch institutionellen und medialen Voraussetzungen. Die Frühe Neuzeit erweist sich aufgrund des Buchdrucks als eine Umbruchzeit, an der sich Transferprozesse in besonderer Weise studieren lassen. Die Anpassung fachwissenschaftlicher Kenntnisse, etwa des Rechts, der Medizin, der Theologie oder der Artes, an die Rezeptionsbedingungen von Laien erfordert differenzierte Kommunikationsstrategien, die theoretische Konzepte der Wissenschaften an die Erfordernisse handwerklicher Expertise anbinden und Gelehrsamkeit in Praxis zu überführen in der Lage sind. Der Band versammelt interdisziplinäre Beiträge aus der Rechtsgeschichte, der historischen Buchwissenschaft, der Allgemeinen Rhetorik und germanistischen Mediävistik.»  •

Eduard Osenbrüggen (1868) : Studien zur deutschen und schweizerischen Rechtsgeschichte


Eduard Osenbrüggen (1809–1879) : Studien zur deutschen und schweizerischen Rechtsgeschichte, Schaffhausen 1868 → e-rara

Der Wikipedia-Artikel ‹Eduard Osenbrüggen› enthält zahlreichen Links auf weitere Digitalisate des zu Unrecht vergessenen Zürcher Rechtshistorikers. •

 

Digitalisate zur Nürnberger Rechts- und Kriminalitätsgeschichte

(Bild)  Urs Graf: Enthauptung der Hl. Katharina im Rund, 1521.

– Theodor Hampe: Die Nürnberger Malefizbücher als Quellen der reichsstädtischen Sittengeschichte vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, Bamberg 1927
– Maister Franntzn Schmidts Nachrichters inn Nürmberg all sein Richten, hg. v. Albrecht Keller, Leipzig 1913
→ via Archivalia •

Reformation und Recht

Christoph Strohm (Hg.) : Reformation und Recht, Tübingen 2017
OAPEN Library (PDF)

«Die kulturellen und insbesondere die religiösen Kontexte des Rechts sind in einer globalisierten Welt zu einer neuen Herausforderung geworden. Der Zusammenhang von Recht und Religion wird ebenso aus Anlass des 500-jährigen Reformationsgedenkens diskutiert. Hat die Reformation mit ihrer Forderung nach Abschaffung des kanonischen Rechts besondere Folgen für die Rechtsentwicklung gehabt? Diese Frage wird unterschiedlich beantwortet. Es ist das Anliegen der jüngeren Konfessionalisierungsforschung gewesen, die Gleichförmigkeit der Konfessionen und ihrer Kulturwirkungen herauszustellen. Groß ist die Sorge, dass dem Protestantismus wieder wie vor hundert Jahren eine besondere Nähe zur Moderne zugesprochen wird. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes erörtern die Frage nach den Folgen der Reformation für die Rechtsentwicklung in unterschiedlichen Rechtsgebieten. Im Sinne eines rechtsvergleichenden Zugriffs wird auch nach dem Zusammenhang von Recht und Moral bei  katholischen Juristen gefragt.» •