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Ein Gleiches.

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Ein Gleiches.
Ueber allen Gipfeln
Ist Ruh‘,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

JWG 1780 (1827)

«Gieb das dem lieben Kinde»

Wenn ich mir in stiller Seele 
Singe leise Lieder vor:
Wie ich fühle, daß sie fehle,
Die ich einzig auserkor.
Möcht’ ich hoffen, daß sie sänge
Was ich ihr so gern vertraut;
Ach! aus dieser Brust und Enge
Drängen frohe Lieder laut.
                  (Weimar, 13. Oktober 1827)

«So dichtet kein Geringerer als Johann Wolfgang Goethe 1827, lässt Zelter diese Zeilen Fanny Hensel übermitteln – ‹Gieb das dem lieben Kinde›… – nachdem diese sich über zu wenig vertonbare Texte beschwert hatte.» →  Ekkehard Klemm
Vertonung
fanny_hensel

Fanny Hensel-Mendelssohn 1836
(Bild)