Laufende Projekte

Soeben erschienen
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«Veritas evangelica per typographiam»
Zur Genese der in Zürich gedruckten Berner Disputationsakten 1528

Die Berner Disputation 1528 war die Antwort auf die Badener Disputation 1526 und somit deren Fortsetzung. In formaler Hinsicht diente die frühere Veranstaltung den Bernern als Vorbild, das es auch insofern zu überbieten galt, als der verspätet erschienene und bemerkenswert fehlerhafte Luzerner Druck der Badener Akten berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit des Protokolls hatte aufkommen lassen. In Bern wurden die vier parallel geführten Mitschriften unter der Leitung des Stadtschreibers Peter Cyro zunächst in eine kollationierte Druckvorlage überführt, bevor diese von einem der Notare, der die ganze Edition zu überwachen hatte, in die Offizin Froschauer nach Zürich zur Drucklegung gebracht wurde. In engster Zusammenarbeit mit dem Setzer, mit zwei theologisch gebildeten Korrektoren und unter den Augen Zwinglis kamen hier am 23. März 1528, knapp zwei Monate nach Disputationsschluss und rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse, eine Quartausgabe und genau einen Monat später eine Oktavausgabe heraus.

erschienen in: Zwingliana 45 (2018), 233–280

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Der Vatermord von Lützelflüh – Eine «grusame greweliche unerhörte mißthat
im Spiegel der zeitgenössischen Medien

erschienen im ‹Burgdorfer Jahrbuch› 85 (2018), 11–32 aldus

Grössere Projekte
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Wolfgang Hallers Kalendereintragungen 1544–1576
(Kritische Edition)

gemeinsam mit Dr. Ruth Jörg, Zürich
und PD Dr. Reinhard Bodenmann, Zürich

haller

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Berner Disputation 1528
A) Kommentierte Edition des Protokolls

gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Sallmann, Bern

B) Vorgeschichte, Ablauf, Konsequenzen


aldus

Amische Spaltungsbriefe 1693ff.
(Kritische Edition)

gemeinsam mit Dr. Hanspeter Jecker, Muttenz

Spaltung
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Huldrych Zwingli :  In Catabaptistarum Strophas Elenchus 1527
(Kommentierte Übersetzung)

gemeinsam mit lic. theol. Michel Ummel, Les Reussilles

 

Kleinere Projekte
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«… ob sie vielleicht eine Insel fänden, wo die Bruderschaft hingehen könnte».
Johannes Sermonds abenteuerliche Erkundungsreisen 1596–1608
(StAZH E 33.2, fol 183f.) 

Anlässlich einer im Zürcherischen Elgg (Schweiz) vollzogenen Erwachsenentaufe schrieb der Dorfpfarrer am 28. November 1608 die bewegte Biographie des Täuflings ins Taufregister: Auf der Suche nach neuen Siedlungsmöglichkeiten hatte Johannes Johannes Sermond im Auftrag der mährischen Hutterer die Gewürzinseln, die iberische Halbinsel, Westpreussen und das Südkap Afrikas bereist. Im vorliegenden Beitrag wird die Originalquelle transkribiert, mit einem Sach- und Sprachkommentar versehen und in kritischer Auseinandersetzung mit der Sekundärliteratur in den grösseren Kontext der hutterischen Emigrationsbemühungen und der niederländischen Expansionspolitik gestellt. Insofern handelt es sich bei der vorliegenden Studie um ein Stück Mikrogeschichte.


erscheint in ‹Mennonitica Helvetica› 2018 (März 2019)

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«Anabatista? anabatista?»
Die Täufer in Molières «Bourgeois gentilhomme» 1671

 

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Die Juratäufer-Zeichnungen des Schweizer Historienmalers
Ludwig Vogel (1788–1879)

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Der  Kachelofen des Altonaer Mennonitenpredigers
Gerrit Roosen (1612–1711)

roosen, ofenbau

 

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Paracelsus und die Täufer

http://data.abuledu.org/URI/529e5e67

aldus

Die Strassburger Täuferbibel 1744

bibel_1744_impressum

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Das Haslibacherlied
Kritische Edition und Rezeptionsgeschichte

haslibacher_1630

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Anabaptist Portrayers of Anabaptists
Jan Gleysteen, Oliver W. Schenk, Ivan Moon & Co.

Conrad-Grebel-Web

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Himmelsbriefe schweizerischer Provenienz

lufthangender_brief

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