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«Nur aus Willensschwäche überliefert sich der Mensch dem Tode»

tropsch

 Bild: booksnbuildings 
Rudolf Tropsch (1870–?), Entwurf für eine Beerdigungskapelle, 1902. 

Der Text der Inschrift findet sich bei Edgar Allan Poe (Ligeia 1838): «Und der Wille liegt darin, der nicht stirbt. Wer kennt die Geheimnisse des Willens und seine Macht? Denn Gott ist nur ein großer Wille, der alle Dinge mit der ihm eigenen Kraft durchdringt. Lediglich aus Willensschwäche überliefert sich der Mensch dem Tode
Das Zitat stammt aus «The Vanity of Dogmatizing», einem Traktat aus dem Jahre 1661 (zahlreiche Folgeausgaben) des englischen Klerikers Joseph Glanwill (1636-1680): «And the will therein lieth, which dieth not. Who knoweth the mysteries of the will, with its vigor? For God is but a great will pervading all things by nature of its intentness, Man doth not yield himself to the angels, nor unto death utterly, save only through the weakness of his feeble will.»