Archiv der Kategorie: Geschichte

Zürcher «Ehelöffel» (16. Jh.)

(Foto: Schweizerisches Nationalmuseum)
Zum Objekt:
H[einrich] Zeller : Ein Ehelöffel, in: Anzeiger für schweizerische Alterthumskunde 1 (1869/71), 134f. → PDF •

« Aus dem Ehelöffel essenDen jetzt veralteten Ausdruck ‹aus dem Ehelöffel essen lernen müssen›, welchen man hier und da noch im Anfang unseres Jahrhunderts hörte, brauchte man spottweise von zank- und streitsüchtigen Eheleuten. Die Justiz früherer Jahrhunderte sperrte nämlich solche so lange zusammen und liess sie mit dem nämlichen Löffel, welcher den überlieferten Namen ‹Ehelöffel› führte, aus einer Schüssel essen, bis sie sich vertragen lernten. Die antiquarische Gesellschaft in Zürich ist im Besitz eines solchen Ehelöffels. (Deutscher Hausschatz in Wortund Bild, V. Jahrg., S. 32.) → Zeno (Wander) •

Tübinger Matrikel 1477–1519 online

(via Archivalia)

Mit Eintrag des ersten Berner Studenten: «Jacobus Scharnatal ex Verona, 10. Julii [1495], d[edi]t 6 ß.»
Jakob von Scharnachthal, illegitimer Sohn des Berner Schultheissen Niklaus von Scharnachthal, promovierte in Tübingen am 21. September 1497 zum Baccalaureus artium. Wahrscheinlich setzte er seine Studien nach 1486 in Paris fort. 1498 Kirchherr von Hindelbank, seit 1508 gleichzeitig Kaplan zu Hilterfingen, später Chorherr in Bern und Zofingen, † nach 1514. •