Zürcher «Ehelöffel» (16. Jh.)

(Foto: Schweizerisches Nationalmuseum)
Zum Objekt:
H[einrich] Zeller : Ein Ehelöffel, in: Anzeiger für schweizerische Alterthumskunde 1 (1869/71), 134f. → PDF •

« Aus dem Ehelöffel essenDen jetzt veralteten Ausdruck ‹aus dem Ehelöffel essen lernen müssen›, welchen man hier und da noch im Anfang unseres Jahrhunderts hörte, brauchte man spottweise von zank- und streitsüchtigen Eheleuten. Die Justiz früherer Jahrhunderte sperrte nämlich solche so lange zusammen und liess sie mit dem nämlichen Löffel, welcher den überlieferten Namen ‹Ehelöffel› führte, aus einer Schüssel essen, bis sie sich vertragen lernten. Die antiquarische Gesellschaft in Zürich ist im Besitz eines solchen Ehelöffels. (Deutscher Hausschatz in Wortund Bild, V. Jahrg., S. 32.) → Zeno (Wander) •

Beethoven op. 106

von Arnaud Stigliani
«In many ways, the essence of Beethoven has very little to do with the Zeitgeist of this period of time today—where ‘controversy’ has become a dirty word, where we want everything to be smooth, to be accepted by everybody. Beethoven’s music, and the indications that he gives in the performance of his music, are totally alien to this. It is about the necessity to push yourself to the limit.» Daniel Barenboim
(via leadingtone) •

Ernst Bronisch-Holtze (1890–1944)

Ernst Bronisch-Holtze [1890–1944] : Der Akademiker zwischen Christentum und Deutscher Glaubensbewegung : ein Wort zur Auseinandersetzung zwischen dem christlichen Glauben und der Deutschen Glaubensbewegung, wie sie insbesondere durch J. W. Hauer vertreten wird, Gütersloh 1934. → ULB Münster

«BRONISCH-HOLTZE, ERNST: war Anfang der 1930er Jahre Studentenpfarrer in Berlin und bemühte sich um eine Zusammenarbeit evangelischer Studenten verschiedener Universitäten. Zudem versuchte er, studentische Unruhen gegenüber der Obrigkeit als ‚nicht gegen den Staat gerichtet’ darzustellen.» → dietrich.bonhoeffer.net •

 

Blog von Hans Rudolf Lavater–Briner (CH)

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